Kamin Gel ist der Brennstoff, mit dem Gelkamine betrieben werden können. Kamin Gel wird auf dem Markt auch mit der Bezeichnung Brenngel oder Feuergel angeboten. Kamin Gel wird zur Betreibung eines Gelkamins benötigt, dafür wird Kamin Gel in die feuerfesten Schalen des Gelkamins gegeben und dann angezündet. Bei Kamin Gel handelt es sich um eine Paste, die bei guter Qualität geruchsneutral und rußfrei nahezu rückstandslos verbrennt. Kamin Gel ist leicht entzündlich, es wird auf der Basis von Ethanol hergestellt. Durch die Zugabe eines Vergällungsmittels, oftmals Butanon wird das Kamin Gel für den Verzehr unbrauchbar gemacht. Kamin Gel wird hauptsächlich für Gelkamine eingesetzt, findet aber auch Verwendung bei anderen dekorativen Feuerstätten: Feuertöpfe, Gartenfackeln, Tischkocher. Kamin Gel ist umweltfreundlich, im Gegensatz zu dem weiteren flüssigen Brennstoff Bioalkohol jedoch, hinterlässt Kamin Gel im Brenntopf einige Verbrennungsrückstände. Laut Feuerwehr kann Kamin Gel jedoch bedenkenlos eingesetzt werden. Ob ein Gelkamin mit Kamin Gel oder Bioalkohol betrieben wird, liegt nicht immer nur an der Entscheidung des Besitzers, sondern vielmehr an der Betriebsanleitung der Feuerstätte. Nicht jeder Gelkamin kann mit beiden Brennstoffen in Betrieb genommen werden, dies liegt zum einen an der Beschaffenheit des jeweiligen Kamins, zum anderen an der Beschaffenheit der vorhandenen Brenndosen. Beispielsweise dürfen Brenntöpfe mit speziellen Sicherheitseinsätzen, wie schwammähnliches füllmaterial, nur mit flüssigem Bioalkohol befüllt werden. Kamin Gele haben ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile, so ist Kamin Gel gegen versehentliches Umkippen gefeit, hat oft eine längere Brenndauer, hinterlässt aber oft unschöne Spuren der Verbrennung im Gefäß.